Klagewelle: Anwalt für Hartz-IV-Empfänger soll teurer werden – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

Oktober 9, 2008 um 6:24 pm | Veröffentlicht in www.welt.de | 10 Kommentare
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Die Rechtsberatung für Harz-IV- und Sozialhilfeempfänger soll eingeschränkt werden. Bisher übernahmen Anwaltskosten meist die Länder. Nur eine geringe Eigenbeteiligung war fällig. Die soll erhöht werden, außerdem will man Einzelfälle stärker prüfen. Der Grund: Eine Klagewelle nach der Einführung von Harz IV.

http://www.welt.de/politik/article2552339/Anwalt-fuer-Hartz-IV-Empfaenger-soll-teurer-werden.html

UNzensiert meint: Der Schreibfehler „Harz IV“ stammt aus dem Originalartikel von Welt Online. Wer genau hinschaut, findet bei Welt Online ohnehin eine unerträgliche Zahl teils übler Rechtschreibfehler. Offenbar sind nicht nur Zensoren Aushilfskräfte, wie sich am teils starken Bias ablesen lässt, sondern auch Redakteure.

So ist die Welt: Zwei Religionen, zweierlei Maß

Oktober 1, 2008 um 7:28 pm | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | Hinterlasse einen Kommentar
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Eine Hirnregion ist dafür verantwortlich, dass starke religiöse Gefühle Schmerzen lindern können. Für die Wissenschaft mussten die Probanden unter Elektroschocks ein Bildnis der Jungfrau Maria oder ein Gemälde von Leonardo da Vinci anschauen. Das alles könnte zu neuen Ansätzen für die Schmerztherapie führen.

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2513963/Religioese-Gefuehle-koennen-Schmerzen-lindern.html

Dort sind trotz kritischer Reaktionen folgende Kommentare zu lesen:

17:52 hhs meint:
Ob religiöse Gefühle auch die rektalen Reizungen der Ministranten abmildern ?

18:26 zarathustra meint:
Das wäre wirklich toll, denn dann hätten die damaligen Hexen bei ihrer Verbrennung kaum was gemerkt. Das beruhigt mich irgendwie !

Ein Antworter reagierte folgendermaßen:

Tipp meint:
@hhs
Vielleicht sollte man auch die Steine Irans mit güldenen Halbmonden bemalen, damit sie nicht so weh tun.

Einer dieser drei Kommentare wurde entfernt – und zwar der, der sich auf islamische Steinigungen bezieht. Die Anspielung auf Kindsmissbrauch in der Kirche und Hexenverbrennung blieben trotz mittlerweiler gelöschter Beschwerdekommentare auf der Seite stehen.

Fakten entfernt – im Namen der „Political Correctness“

Oktober 1, 2008 um 11:55 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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Fakten entfernt - Fakten geschaffen

Im Beitrag über den Überfall in Bad Sooden hieß es am 30.09.2008 noch wörtlich:

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben nach um zwei Türken, einen Libanesen und einen Deutschen. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.
Welt Online, 30.09.2008

Heute erscheint das „Update“-Symbol neben dem Artikel. Im Text heißt es nun:

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Männer zwischen 18 und 22 Jahren aus Rendsburg in Schleswig-Holstein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie waren bereits in der Vergangenheit gewalttätig. Wegen fehlender Haftgründe mussten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Welt Online, 01.10.2008

Gleichzeitig wurde die Kommentarfunktion für den Artikel abgeschaltet. Kommentare, in denen der entsprechende Absatz des Ursprungsartikels zitiert wurde, wurden fairerweise stehengelassen. Einen Teil der zensierten Beiträge finden Sie hier.

Zensur und Manipulation: WELT ONLINE-Umfrage getürkt!

September 21, 2008 um 10:52 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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In der Nacht vom 20.09.2008 wurde die Online-Umfrage zum Anti-Islamisierungs-Kongress offensichtlich manipuliert. Hatten sich über den ganzen ersten Tag der Umfrage etwa Stimmen wie folgt verteilt (Screenshot ca. 1 Uhr morgens):

So wurden allein in der Nacht nochmals an die 6000 Stimmen abgegeben für „Anti-Islam-Demos haben bei uns keinen Platz“:

UNzensiert meint: Nach Mitternacht mehr Besucher, als am ganzen Tag des Kölner Geschehens zusammen? Und alle einer Meinung, die vorher auf ganze 10% gekommen war? Interessant.

Ist außerdem irgendjemandem aufgefallen, dass aus dem Anti-ISLAMISIERUNGS-Kongress von den Medien kurzerhand eine Anti-ISLAM-Demo gemacht wurde? Ein winzig kleiner Unterschied für die Medien, ein großer Unterschied in der breiten Wahrnehmung des Volkes.

Google Cache beweist: Massive willkürliche Zensur bei Welt Online

September 18, 2008 um 12:54 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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Vor Kurzem fanden wir folgende „WELT ONLINE Debatte“ – ein islamkritischer Beitrag von Frau Emel Abidin-Algan (10.09.2008 – 14.41 Uhr):

Das Misstrauen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen könnte sich in eine produktive Diskussion verwandeln, wenn sich Nichtmuslime dazu durchringen würden, genauere Fragen zu stellen.

In NRW entbrannte kürzlich ein Streit zwischen den muslimischen Eltern einer pubertierenden Tochter und der Schulleitung, der vor Gericht gelöst werden musste: Die Tochter, gerade mal zwölf Jahre alt, durfte aus religiösen Gründen nicht an einem koedukativen Schwimmunterricht teilnehmen. Es ist immer wieder die Rede von Schutz und Scham, von Ehre und Anstand, von Gottes Willen und koranischem Gebot, wenn es um Geschlechtertrennung und Verhüllung der Frauen geht. So viele Frauen können heute aber auch ohne diese Verhüllung in Schutz und Würde leben. Tatsächlich handelt es sich um ein verordnetes Schamgefühl im Namen von Religion, das in die natürliche Entwicklung eines heranwachsenden Menschen eingreift. In der Praxis zieht es ein Lernverbot im Namen Gottes nach sich.
Hinter diese Kulisse voller Widersprüche und Unklarheiten mag man sich als Außenstehender und Andersgläubiger nicht gerne begeben, selbst deutsche Gerichte nicht. Umso mehr wundert es mich, warum die Düsseldorfer Richter den Eltern nicht die Frage gestellt haben, ob denn die vielen nicht muslimischen Schülerinnen weniger schutzbedürftig seien als ein muslimisches Mädchen. Abgesehen davon wird den Schülern Lüsternheit und Belästigung unterstellt. Am bedenklichsten ist aber die Infragestellung der Aufsichtspflicht, die hinter dieser Klage steckt. Welche Vorfälle von Übergriffen im Schwimmunterricht liegen denn eigentlich vor?
Für den säkularen Staat steht das Wohl eines Heranwachsenden im Mittelpunkt. Deshalb die Aufsichtspflicht des pädagogischen Personals. Dieser staatliche Schutzraum ermöglicht, erste Erfahrungen mit der „Überlebenstechnik“ im Wasser zu machen, das Selbstvertrauen zu steigern und in gemischten Schwimmgruppen auch das andere Geschlecht nicht als Bedrohung zu sehen, sondern respektieren zu lernen.
Das ganze von Misstrauen überschattete Hin und Her zwischen Muslimen und Nichtmuslimen könnte sich in eine produktive Diskussion verwandeln, wenn sich Nichtmuslime endlich dazu durchringen würden, genauere Fragen zu stellen, verständliche Antworten einzufordern und damit auch Vorurteile infrage zu stellen. Wie es bei dieser öffentlichen Auseinandersetzung wohl dem betroffenen Mädchen gegangen sein mag? Irgendwann wird auch sie verstehen wollen, warum sie diesen Einschränkungen unterworfen war, die sie von der Klassengemeinschaft isoliert und ihr Leben erschwert haben.
http://debatte.welt.de/kommentar/89495

Eine Suche im Webcache fördert hin und wieder alte Kommentare zutage, die von den Redaktionen nachträglich zensiert wurden. Im vorliegenden Fall fanden wir folgenden bemerkenswerten Dialog:

11.09.2008 – 10.57 Uhr
[…] Wie wäre es mal mit einer differenzierten Debatte in diesem Forum…?

Peter Mueller

Hierauf wurde kurze Zeit später folgende Antwort von „fielmann“ veröffentlicht, offensichtlich nicht zum ersten Mal:

@Peter Mueller

Eine differenzierte Debatte ist nicht möglich, weil Beiträge wie dieser gelöscht werden:

Emel Abidin-Algan, lieber Markus, hat in Sachen Islam mit Sicherheit mehr Erfahrung und Hintergrundwissen als Deutsche Achselzucker, die mit ihren Gedanken gerade mal bis zum Hallenbadeinsatz kommen und dann feststellen: „Was soll schlimm daran sein, wenn das Mädchen aus der Moslemfamilie nicht dabei ist.“

Die Autorin hat ebenfalls verstanden, dass der Islam zwar auch eine Religion ist, aber seit seiner Erfindung vor 1400 Jahren in erster Linie eine Ideologie darstellt, deren religiöse Ummantelung seither zur Durchsetzung politischer Ziele dient. Laut Koran heißt das politische Ziel: Weltherrschaft ohne Anerkennung nationaler Grenzen, Zweitklassenstatus für andere Religionen oder Konversionszwang.

Wie die Autorin richtig anmerkt, sind diese Blüten unseres heutigen Alltags (Kopftuch, Zivilklagen, Diskriminierungsklagen, Unterrichtsfreistellungen, Machtbauten, etc.) Symptome eines Strebens nach der Installation eben jener ideologischen Ziele. Ein erklärtes Ziel des Islam ist es, sich in einer Überzahl von Ungläubigen von diesen fernzuhalten. Das ist der Grund, warum die Integration von Moslems europaweit in überwältigender Mehrheit fehlschlägt. Wer das nicht glaubt, sollte sich unbedingt die Doku „Moschee undercover: Rückkehr“ ansehen.

Wenn wir zu viele Extrawürste einräumen, machen wir es den Moslems damit erst recht schwer. Denn die, die sich integrieren möchten, sehen dem starken Sog des autoritären Islam kein Gewicht entgegengesetzt. Wenn unsere Gesellschaft die fundamental-islamische nicht zwingt, von den ideologieimmanenten Bestrebungen der Übermacht über andere Gesellschaften abzusehen, dann wird mehr und mehr gefordert, bis zum Errichten des ersten Schariagerichts und darüber hinaus.

Wer wiederum das für Hirngespinste hält, dem sei gesagt, dass es in England bereits heute erste Schariagerichte gibt. Moslems haben sich ihr eigenes ein duales Rechtssystem erkämpft. Wer hätte das vor 10 Jahren für möglich gehalten, außer den islamischen Geistlichen, die das zu verschiedenen Gelegenheiten ankündigten (z.B. das legendäre Zitat, der Islam werde die Nordhalbkugel mit der Gebärmutter erobern)?

Wir helfen beim Schritt nach vorne nur durch klare Leitung und Kontrolle. Ansonsten machen wir alle gemeinsam große Schritte – aber rückwärts.

Nun die Preisfrage: Wer in aller „Welt“ hat entschieden, diesen Text zu vernichten – und mit welcher Motivation?

Update: fielmann hat diesen Beitrag später nochmals veröffentlicht und dabei auf den Filmtipp sowie das Zitat mit der „Nordhalbkugel“ verzichtet. Die entsprechenden Streichungen haben wir im obigen Zitat kenntlich gemacht.

WELT ONLINE: Wer Kriminalität bestraft, ist „Hardliner“

September 11, 2008 um 2:24 pm | Veröffentlicht in www.welt.de | 5 Kommentare
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Jens Anker von WELT ONLINE erfreut die Leserschaft heute mit folgendem Artikel, bei dem wie immer fleißig Kommentare zensiert werden:

Nach erbittertem Machtkampf ist Berlins CDU-Fraktionschef Friedbert Pflüger abgewählt worden. Auf den Hannoveraner folgt der Ur-Berliner Frank Henkel. Der Mann, der die Hauptstadt-CDU nach vorne bringen soll, ist bislang vor allem als innenpolitischer Hardliner aufgefallen.

http://www.welt.de/politik/article2428363/Urberliner-Hardliner-soll-Hauptstadt-CDU-retten.html

Dort heißt es unter anderem über CDU-Politiker Henkel:
„Weithin bekannt ist er in der Stadt als innenpolitischer Hardliner. Mehr Polizei auf die Straße, mehr Härte gegen Straftäter und weniger Toleranz gegen kriminelle Ausländer lauten die Schlagworte, mit denen er seit Jahren vor allem das rechte Spektrum der CDU-Anhänger anspricht.“

Highlight

fielmann meint:
„Mehr Polizei auf die Straße, mehr Härte gegen Straftäter und weniger Toleranz gegen kriminelle Ausländer lauten die Schlagworte, mit denen er seit Jahren vor allem das rechte Spektrum der CDU-Anhänger anspricht.“

Unglaublich. Diese Forderungen stellt JEDER Nicht-Straftäter in Deutschland. Wie kann man diese völlig legitimen politischen Forderungen nur als „Hardliner“ und „rechts“ diffamieren? Das kann doch nicht wahr sein!

 

Islamismus: Die Terror-Bilanz al-Qaidas fällt negativ aus – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

September 10, 2008 um 1:17 pm | Veröffentlicht in www.welt.de | 17 Kommentare
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Vor zehn Jahren hatte Osama bin Laden den USA, den Juden und den Kreuzfahrern offiziell den Krieg erklärt. Heute herrscht teilweise immer noch Verwirrung darüber, was al-Qaida will und wer für die Existenz des islamistischen Terrorismus wirklich verantwortlich ist. Und natürlich darüber, ob al-Qaida gewinnen wird.

http://www.welt.de/politik/article2421302/Die-Terror-Bilanz-al-Qaidas-faellt-negativ-aus.html

Islam-Forscher Muhammad Kalisch: „Deutsche Islam-Verbände sind zu unkritisch“ – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

September 10, 2008 um 11:25 am | Veröffentlicht in www.welt.de | 17 Kommentare
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Zu wenig kritische Auseinandersetzung mit den Inhalten des Korans ? für Islam-Forscher Muhammad Kalisch müssen sich die deutschen Islam-Verbände endlich der Gegenwart stellen. Zuvor hatten die vier größten Verbände die Zusammenarbeit mit seinem Institut gekündigt. Die Positionen Kalischs halten sie für abwegig.

http://www.welt.de/politik/article2421622/Deutsche-Islam-Verbaende-sind-zu-unkritisch.html

Highlight

10.09.2008, 12:41 KLABAUTERMANN
@Carlos
Nehmen wir an, Sure 65 ist von Allah selbst diktiert, dann geht die Verheiratung Minderjähriger nicht auf Kultur, sondern auf Religion zurück – obwohl die Islamverbände das stets bestreiten. Der Koran schreibt über die Scheidung von Mädchen, die noch nie ihre Menstruation hatten:

„65:1. O du Prophet, wenn ihr euch von Frauen scheidet, so scheidet euch von ihnen zu ihrer festgesetzten Zeit; und berechnet die Zeit und fürchtet Allah euern Herrn. […] 4. Und diejenigen eurer Frauen, welche keine Reinigung mehr zu erwarten haben – so ihr in Zweifel seid, so sei ihr Termin drei Monate; und ebenso derer, die noch keine Reinigung hatten.“

UNzensiert meint: Koranzitate, die gängige Argumentationen der diskutierten Moslemverbände hinterfragen, sind bei WELT ONLINE nicht erwünscht.

Kontroverse: Warum der Schleier bevormundet – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

September 9, 2008 um 8:13 pm | Veröffentlicht in www.welt.de | 19 Kommentare
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Nicht alle muslimischen Frauen tragen den Schleier unfreiwillig,? aber auch lange nicht alle aus freien Stücken. Deshalb fordert Islamkritikerin Irshad Manji: Jede Frau soll selbst entscheiden können, ob sie verhüllt auf die Straße geht oder nicht. Ohne Angst, geleitet nur durch persönliche Überzeugung.

http://www.welt.de/politik/article2413212/Warum-der-Schleier-bevormundet.html

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