Kriminalitätsstatistik: Antisemitismus in Deutschland nimmt stark zu – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

November 4, 2008 um 4:19 pm | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 11 Kommentare
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Siebzig Jahre nach der Reichspogromnacht ist Deutschland nach wie vor ein Hort des Antisemitismus: In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres gab es bundesweit fast 800 antisemitische und 14.000 rechtsextreme Straftaten. Jetzt will der Bundestag einen Beschluss zum Antisemitismus fassen.

http://www.welt.de/politik/article2673269/Antisemitismus-in-Deutschland-nimmt-stark-zu.html

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So ist die Welt: Zwei Religionen, zweierlei Maß

Oktober 1, 2008 um 7:28 pm | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | Hinterlasse einen Kommentar
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Eine Hirnregion ist dafür verantwortlich, dass starke religiöse Gefühle Schmerzen lindern können. Für die Wissenschaft mussten die Probanden unter Elektroschocks ein Bildnis der Jungfrau Maria oder ein Gemälde von Leonardo da Vinci anschauen. Das alles könnte zu neuen Ansätzen für die Schmerztherapie führen.

http://www.welt.de/wissenschaft/medizin/article2513963/Religioese-Gefuehle-koennen-Schmerzen-lindern.html

Dort sind trotz kritischer Reaktionen folgende Kommentare zu lesen:

17:52 hhs meint:
Ob religiöse Gefühle auch die rektalen Reizungen der Ministranten abmildern ?

18:26 zarathustra meint:
Das wäre wirklich toll, denn dann hätten die damaligen Hexen bei ihrer Verbrennung kaum was gemerkt. Das beruhigt mich irgendwie !

Ein Antworter reagierte folgendermaßen:

Tipp meint:
@hhs
Vielleicht sollte man auch die Steine Irans mit güldenen Halbmonden bemalen, damit sie nicht so weh tun.

Einer dieser drei Kommentare wurde entfernt – und zwar der, der sich auf islamische Steinigungen bezieht. Die Anspielung auf Kindsmissbrauch in der Kirche und Hexenverbrennung blieben trotz mittlerweiler gelöschter Beschwerdekommentare auf der Seite stehen.

Fakten entfernt – im Namen der „Political Correctness“

Oktober 1, 2008 um 11:55 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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Fakten entfernt - Fakten geschaffen

Im Beitrag über den Überfall in Bad Sooden hieß es am 30.09.2008 noch wörtlich:

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich den Angaben nach um zwei Türken, einen Libanesen und einen Deutschen. Sie sind inzwischen wieder auf freiem Fuß.
Welt Online, 30.09.2008

Heute erscheint das „Update“-Symbol neben dem Artikel. Im Text heißt es nun:

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um vier Männer zwischen 18 und 22 Jahren aus Rendsburg in Schleswig-Holstein, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Sie waren bereits in der Vergangenheit gewalttätig. Wegen fehlender Haftgründe mussten sie wieder auf freien Fuß gesetzt werden.
Welt Online, 01.10.2008

Gleichzeitig wurde die Kommentarfunktion für den Artikel abgeschaltet. Kommentare, in denen der entsprechende Absatz des Ursprungsartikels zitiert wurde, wurden fairerweise stehengelassen. Einen Teil der zensierten Beiträge finden Sie hier.

Zensur und Manipulation: WELT ONLINE-Umfrage getürkt!

September 21, 2008 um 10:52 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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In der Nacht vom 20.09.2008 wurde die Online-Umfrage zum Anti-Islamisierungs-Kongress offensichtlich manipuliert. Hatten sich über den ganzen ersten Tag der Umfrage etwa Stimmen wie folgt verteilt (Screenshot ca. 1 Uhr morgens):

So wurden allein in der Nacht nochmals an die 6000 Stimmen abgegeben für „Anti-Islam-Demos haben bei uns keinen Platz“:

UNzensiert meint: Nach Mitternacht mehr Besucher, als am ganzen Tag des Kölner Geschehens zusammen? Und alle einer Meinung, die vorher auf ganze 10% gekommen war? Interessant.

Ist außerdem irgendjemandem aufgefallen, dass aus dem Anti-ISLAMISIERUNGS-Kongress von den Medien kurzerhand eine Anti-ISLAM-Demo gemacht wurde? Ein winzig kleiner Unterschied für die Medien, ein großer Unterschied in der breiten Wahrnehmung des Volkes.

Google Cache beweist: Massive willkürliche Zensur bei Welt Online

September 18, 2008 um 12:54 am | Veröffentlicht in Diskussion, www.welt.de | 1 Kommentar
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Vor Kurzem fanden wir folgende „WELT ONLINE Debatte“ – ein islamkritischer Beitrag von Frau Emel Abidin-Algan (10.09.2008 – 14.41 Uhr):

Das Misstrauen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen könnte sich in eine produktive Diskussion verwandeln, wenn sich Nichtmuslime dazu durchringen würden, genauere Fragen zu stellen.

In NRW entbrannte kürzlich ein Streit zwischen den muslimischen Eltern einer pubertierenden Tochter und der Schulleitung, der vor Gericht gelöst werden musste: Die Tochter, gerade mal zwölf Jahre alt, durfte aus religiösen Gründen nicht an einem koedukativen Schwimmunterricht teilnehmen. Es ist immer wieder die Rede von Schutz und Scham, von Ehre und Anstand, von Gottes Willen und koranischem Gebot, wenn es um Geschlechtertrennung und Verhüllung der Frauen geht. So viele Frauen können heute aber auch ohne diese Verhüllung in Schutz und Würde leben. Tatsächlich handelt es sich um ein verordnetes Schamgefühl im Namen von Religion, das in die natürliche Entwicklung eines heranwachsenden Menschen eingreift. In der Praxis zieht es ein Lernverbot im Namen Gottes nach sich.
Hinter diese Kulisse voller Widersprüche und Unklarheiten mag man sich als Außenstehender und Andersgläubiger nicht gerne begeben, selbst deutsche Gerichte nicht. Umso mehr wundert es mich, warum die Düsseldorfer Richter den Eltern nicht die Frage gestellt haben, ob denn die vielen nicht muslimischen Schülerinnen weniger schutzbedürftig seien als ein muslimisches Mädchen. Abgesehen davon wird den Schülern Lüsternheit und Belästigung unterstellt. Am bedenklichsten ist aber die Infragestellung der Aufsichtspflicht, die hinter dieser Klage steckt. Welche Vorfälle von Übergriffen im Schwimmunterricht liegen denn eigentlich vor?
Für den säkularen Staat steht das Wohl eines Heranwachsenden im Mittelpunkt. Deshalb die Aufsichtspflicht des pädagogischen Personals. Dieser staatliche Schutzraum ermöglicht, erste Erfahrungen mit der „Überlebenstechnik“ im Wasser zu machen, das Selbstvertrauen zu steigern und in gemischten Schwimmgruppen auch das andere Geschlecht nicht als Bedrohung zu sehen, sondern respektieren zu lernen.
Das ganze von Misstrauen überschattete Hin und Her zwischen Muslimen und Nichtmuslimen könnte sich in eine produktive Diskussion verwandeln, wenn sich Nichtmuslime endlich dazu durchringen würden, genauere Fragen zu stellen, verständliche Antworten einzufordern und damit auch Vorurteile infrage zu stellen. Wie es bei dieser öffentlichen Auseinandersetzung wohl dem betroffenen Mädchen gegangen sein mag? Irgendwann wird auch sie verstehen wollen, warum sie diesen Einschränkungen unterworfen war, die sie von der Klassengemeinschaft isoliert und ihr Leben erschwert haben.
http://debatte.welt.de/kommentar/89495

Eine Suche im Webcache fördert hin und wieder alte Kommentare zutage, die von den Redaktionen nachträglich zensiert wurden. Im vorliegenden Fall fanden wir folgenden bemerkenswerten Dialog:

11.09.2008 – 10.57 Uhr
[…] Wie wäre es mal mit einer differenzierten Debatte in diesem Forum…?

Peter Mueller

Hierauf wurde kurze Zeit später folgende Antwort von „fielmann“ veröffentlicht, offensichtlich nicht zum ersten Mal:

@Peter Mueller

Eine differenzierte Debatte ist nicht möglich, weil Beiträge wie dieser gelöscht werden:

Emel Abidin-Algan, lieber Markus, hat in Sachen Islam mit Sicherheit mehr Erfahrung und Hintergrundwissen als Deutsche Achselzucker, die mit ihren Gedanken gerade mal bis zum Hallenbadeinsatz kommen und dann feststellen: „Was soll schlimm daran sein, wenn das Mädchen aus der Moslemfamilie nicht dabei ist.“

Die Autorin hat ebenfalls verstanden, dass der Islam zwar auch eine Religion ist, aber seit seiner Erfindung vor 1400 Jahren in erster Linie eine Ideologie darstellt, deren religiöse Ummantelung seither zur Durchsetzung politischer Ziele dient. Laut Koran heißt das politische Ziel: Weltherrschaft ohne Anerkennung nationaler Grenzen, Zweitklassenstatus für andere Religionen oder Konversionszwang.

Wie die Autorin richtig anmerkt, sind diese Blüten unseres heutigen Alltags (Kopftuch, Zivilklagen, Diskriminierungsklagen, Unterrichtsfreistellungen, Machtbauten, etc.) Symptome eines Strebens nach der Installation eben jener ideologischen Ziele. Ein erklärtes Ziel des Islam ist es, sich in einer Überzahl von Ungläubigen von diesen fernzuhalten. Das ist der Grund, warum die Integration von Moslems europaweit in überwältigender Mehrheit fehlschlägt. Wer das nicht glaubt, sollte sich unbedingt die Doku „Moschee undercover: Rückkehr“ ansehen.

Wenn wir zu viele Extrawürste einräumen, machen wir es den Moslems damit erst recht schwer. Denn die, die sich integrieren möchten, sehen dem starken Sog des autoritären Islam kein Gewicht entgegengesetzt. Wenn unsere Gesellschaft die fundamental-islamische nicht zwingt, von den ideologieimmanenten Bestrebungen der Übermacht über andere Gesellschaften abzusehen, dann wird mehr und mehr gefordert, bis zum Errichten des ersten Schariagerichts und darüber hinaus.

Wer wiederum das für Hirngespinste hält, dem sei gesagt, dass es in England bereits heute erste Schariagerichte gibt. Moslems haben sich ihr eigenes ein duales Rechtssystem erkämpft. Wer hätte das vor 10 Jahren für möglich gehalten, außer den islamischen Geistlichen, die das zu verschiedenen Gelegenheiten ankündigten (z.B. das legendäre Zitat, der Islam werde die Nordhalbkugel mit der Gebärmutter erobern)?

Wir helfen beim Schritt nach vorne nur durch klare Leitung und Kontrolle. Ansonsten machen wir alle gemeinsam große Schritte – aber rückwärts.

Nun die Preisfrage: Wer in aller „Welt“ hat entschieden, diesen Text zu vernichten – und mit welcher Motivation?

Update: fielmann hat diesen Beitrag später nochmals veröffentlicht und dabei auf den Filmtipp sowie das Zitat mit der „Nordhalbkugel“ verzichtet. Die entsprechenden Streichungen haben wir im obigen Zitat kenntlich gemacht.

Suzi und die Liste Rüssel

August 15, 2008 um 12:21 am | Veröffentlicht in Diskussion | Hinterlasse einen Kommentar

Bezugnehmend auf die Aussage eines Zeugen der Schießerei von Rüsselsheim, die Stadt sei „wie Texas“, kommentierte „Suzi“ auf WELT ONLINE wie folgt:

13.08.2008, 14:00 Uhr
Rüsselsheim ist nicht wie Texas , Rüsselsheim ist wie Bagdad. Ich lebe in dieser Stadt, in der Innenstadt war ich schon seit fünf Jahren nicht mehr . Als Deutsche hat man da nichts zu suchen, alles voller Türken, Araber, Pakistanis, Schwarzafrikaner, Tamilen. Die Stadt istvöllig heruntergekommen, mitten drin steht eine Ruine die früher mal ein Karstadt war, ansonsten nur Dönerbuden, 99 cent shops, einen C& A gibt es noch , der die Waren verramscht, die in Frankfurt und Mainz übriggeblieben sind.
Die Stadt ist ein Dreckloch, niemand, der sie kennt, wundert sich, daß jetzt in der Fußgängerzone rumgeballert wird. Freitag beginnt die Kirmes, wer da hingeht, muss lebensmüde sein. Regiert wird die Stadt vvon der SPD, den Grünen und einer linken Wählergemeinschaft namens Liste Rüssel, die Multi Kulti super findet und sich ansonsten darauf beschränkt eine kommunistische Bauwagensiedlung zu schützen, die seit nun mehr 22 Jahren am Mainufer geduldet wird.
Ich schäme mich in dieser Stadt geboren zu sein und hier zu leben. Wenn ich mit dem Studium fertig bin, ziehe ich hier weg. Am besten weit weg, raus aus dem Rhein Main Gebiet. Vielleicht nach Oberbayern oder nach Sachsen, irgendwo hin, wo man als Deutsche noch in Fieden leben kann ohne die ganze Kluturbereicherungskriminallität.

Der Beitrag wurde nach wenigen Minuten entfernt. Andere Teilnehmer (verschiedene, so auch ein uns bekannter) zitierten ihn mehrmals und stellten die Frage, was an dieser Reportage – nichts anderes ist der Kommentar – zensurwürdig sei. Er ist immer wieder entfernt worden, sicherlich über zehn Mal.

Aus unserer Sicht gibt es nur einen Satz, der dafür Auslöser gewesen sein könnte:
Als Deutsche hat man da [in der Innenstadt] nichts zu suchen, alles voller Türken, Araber, Pakistanis, Schwarzafrikaner, Tamilen. „

Nun hat in Rüsselsheim eine Ausländerquote von 22%, fast jeder zweite Einwohner (ca. 40%) hat „Migrationshintergrund“. In bestimmten Stadtteilen fällt dies mehr, in anderen weniger ins Gewicht.

Was „Suzi“ indes ausdrückt: Sie fühlt sich in ihrer Stadt aufgrund der Überzahl der Einwanderer und einer hohen Kriminalität nicht mehr sicher – und nicht zuhause. Sie sagt es deutlich und zeigt einen hohen Frustrationslevel, aber sie beleidigt niemanden. Die Aufzählung Türken, Araber, Pakistanis, Schwarzafrikaner, und Tamilen zumindest kann nicht diskriminierend sein.

Sonst müsste ein Reiseveranstalter folgenden Kommentar auch löschen: „Am Pool waren hauptsächlich Engländer, Russen und Italiener. Abends an der Bar war es lustiger, dort waren wenigstens ein paar Deutsche, mit denen wir ein bisschen Scheiss machen konnten :-)“

Wer „Türken“, „Tamilen“ oder „Schwarzafrikaner“ als Schimpfworte einstuft, sollte wirklich meditieren, wie er zu diesen Vorurteilen gekommen ist. Das Problem der Kommentatorin, die damit die Konstellation ihrer Innenstadt beschreibt, darf das hingegen nicht sein. Sie berichtet lediglich frustriert von persönlichen Erfahrungen und Eindrücken und ist hierbei vom Gesetz gedeckt – es ist ihre ganz persönliche Meinung.

(Oder sollte es gar am „Dreckloch Rüsselsheim“ gelegen haben? Unter uns: Da hat sie Recht.)

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