Ukraine, Estland, Polen: Die Angst vorm großen Bruder Russland – Nachrichten Politik – WELT ONLINE

August 16, 2008 um 6:04 pm | Veröffentlicht in www.welt.de | 27 Kommentare

Bei Moskaus Ex-Verbündeten wächst die Angst vor dem großen Nachbarn. Länder wie die Ukraine oder Estland haben während des Kaukasus-Kriegs große Solidarität mit Georgien gezeigt. Jetzt nimmt die Sorge zu, dass bei ihnen Ähnliches passieren könnte. Auf der Krim beginnen viele bereits, Geld ins Ausland zu schaffen.

http://www.welt.de/politik/arti2335881/Die_Angst_vorm_grossen_Bruder_Russland.html

UNzensiert Kommentar:
Viele Mainstream-Medien sind derzeit voller Elan dabei, Russland als auf der „Rückkehr zum russischen Imperium“ zu brandmarken, ohne sich zu viel Mühe zu machen, alle Aspekte des Georgien-Konfliktes zu beleuchten. Gleichzeitig finden seit Jahren schwere Kämpfe im Namen des islamischen Dschihad statt, in beeindruckender Kontinuität, mit weitaus höheren Opferzahlen und allesamt vereint durch die ideologische Zielsetzung. Warum aber liest man nirgends von der allgegenwärtigen „Rückkehr zum Kalifat„? So dringend nötig diese klare Feststellung für die moderne Welt wäre, so vehement üben sich die Staaten im Gegenteil. So hören wir unterdessen, dass Dänemark den Terror bekämpft, indem die Wörter „Jihad“, „Islamismus“ und „Fundamentalismus“ den Behörden verboten werden:

http://www.upi.com/Top_News/2008/08/15/Denmark_tries_to_clean_up_terror_talk/UPI-43681218843651/

Die Vorgehensweise ist freilich nicht neu: In der EU und den USA wurden derlei Maulkörbe schon häufiger verteilt – zugunsten der Islamideologie, versteht sich.

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27 Kommentare »

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  1. Entfernt am 16.08.2008 um 17:27 Uhr:

    16.08.2008, 16:47 TRAUMLAND
    hehe das ist ja noch besser "Auf der Krim beginnen viele bereits, Geld ins Ausland zu schaffen." das sind bestimmt die hart arbeitenden Menschen die ihr Geld ins Ausland schaffen !!!!! als noch zynischer kann man nicht sein !!!!! *lachmichweg*

  2. Entfernt am 16.08.2008 um 17:45 Uhr:

    16.08.2008, 16:56 KARL MARTELL
    Solche unausgewogenen Kommentare können nur von gehirngewaschenen "deutschen" Journalisten kommen. Schaut mal auf eure Gehirnwäscher, dann versteht ihr auch die Geschehen im Osten besser.

  3. Entfernt am 16.08.2008 um 17:45 Uhr:

    16.08.2008, 17:16 TOLSTOI
    Lest Spiegel Online:
    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,572526,00.html

  4. Entfernt am 16.08.2008 um 17:59 Uhr:

    16.08.2008, 17:39 KINDERFASCHING
    Der pubertäre Unfug, der hier bagelassen lassen wird, lässt mich an Dieter Bohlen denken, ein Philosoph im Vergleich zu denen, die hier ihren geistigen Dünnschiess zum besten geben: "Wie erklärt man einem Bekloppten, dass er bekloppt ist"? Die ehemaligen Zwangsverbündeten de ehemaligen UdSSR haben den geistigen Tippelbründern hier eines voraus: Sie wissen, wo von sie reden. Dass ein deutscher Wohlstandskrüppel das nicht nachvollziehen kann und ein Ventil für seine Dummheit, Antisemitismus und Antiamerikansimus sucht, verwundert wenig. Aber auch hier gilt: Die jenigen, die von den Russen bedroht und betroffen sind, hegen nicht die Absicht, am Wesen der deutschen Forenschwätzer zu genesen. Für die geht es um die eigene Existenz, für den gewöhnlichen Forenschwätzer um den Lifstile

  5. Entfernt am 16.08.2008 um 18:18 Uhr:

    16.08.2008, 18:04 NAKHARAR
    Tolstoi meint:
    16.08.2008, 18:00 Uhr
    Hoffentlich werden die Georgier ordentlich verprügelt, für ihre Frechheit Ossetien
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

    Völkerrechtlich gehört Südossetien zu Georgien, also hat Tiflis das Recht dort seine Autorität wiederherzustellen. Und die Russen haben sich dort nicht einzumischen, auch wenn sie ihre Pässe dort seit Jahren wie Bonbons verteilen.
    Mit dem gleiche Recht könnten die Türken Neukölln besetzen oder die Bundeswehr Malle.

  6. Entfernt am 16.08.2008 um 18:49 Uhr:

    16.08.2008, 18:23 GUHVIEH
    Warum eigentlich haben die Georgier so viele Landsleute in Russland? Weshalb sind die nicht in der Lage in 20 – 30 Städten Bombenattentate zu verüben? Jeden Tag müßte es in Russland krachen. Sind die Muslime wirklich so viel besser?

  7. Entfernt am 16.08.2008 um 19:06 Uhr:

    16.08.2008, 18:40 SANTOS
    @Guhvieh: Vielleicht weil die Gerogier längst nicht so dumm wie die Tschetschenen, die -wie Sie zurecht bemerkt haben- Geld und Ausbildung ebenso aus London + USA erhalten. (Sind ja die "guten" Islamterroristen, weil die russische Schulkinder als Geiseln nehmen.)

    Zakajew zum Gruße übrigens….

  8. Entfernt am 16.08.2008 um 19:15 Uhr:

    16.08.2008, 15:56 HEINRICH14
    Wer in einemfort immer den russischen Bären an der Nase kitzelt muß auch damit rechnen, das er auch irgendwann mit der Pranke austeilt!

    Dann lebt mit einander so zusammen,das die Russen im Lande nicht schikaniert werden und unterdrückt werden und anderen repressalien ausgesetzt werden !
    Jammern ist dann immer schmerzvoll !

  9. Entfernt am 16.08.2008 um 19:30 Uhr:

    16.08.2008, 16:35 PETER
    Die Gebetsmühlen so mancher Autoren hier zeigen nur eines:
    Hilflosigkeit, Argumentationslosigkeit.

    Das hat eher was vom stupiden Plakatekleben als was mit argumentativer Auseiandersetzung zu tun.

    Nur Thesen und Behauptungen in die Welt zu setzen, zeigt mangelnden geistigen Horizont oder mangelnde Argumente.

    Es ist die Kapitulation vor den Argumenten Anderer.

    Mehr nicht.

  10. Entfernt am 16.08.2008 um 19:30 Uhr:

    16.08.2008, 16:35 ADRIAN
    @Welt.de:
    HÖRT ENDLICH AUF HIER DIE TATSACHEN UMZUDREHEN!
    NATO-Strategen und Neocons planen eine strategische Einkreisung Russlands. Russland will lediglich präventiv Stärke zeigen. Die Aggression geht diesesmal leider vom Westen aus.

    Wenn ihr den Dritten Weltkrieg haben wollt macht ihn selbst und lasst Euch rösten während die Strippenzieher im bequemen Bunker sitzen. Hört endlich auf Euch für dumm verkaufen zu lassen. Und an die Journaille: Hört auf Euch für ein bißchen Geld vor der Geschichte strafbar zu machen.

  11. Entfernt am 16.08.2008 um 19:48 Uhr:

    16.08.2008, 16:28 EXFALSOQUODLIBET
    Alle die eine "Reaktion des Westens" fordern, haben, nehme ich einmal an, nicht selbst vor im Schützengraben im Baltikum zu liegen…

    Evtl. hilft ja vorher noch ein Training zur Verteidung der Opiumfelder, entschuldigung, Deutschlands, am Hindukusch…

    Verlogenheit und Einfalt sind eine gefährliche Paarung.

  12. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:04 TATJANA
    HEINRICH14: Dann lebt mit einander so zusammen,das die Russen im Lande nicht schikaniert werden und unterdrückt werden und anderen repressalien ausgesetzt werden !

    Und wie nennen Sie es, daß die russischstämmigen Osseten seit Monaten mit Überfällen auf georgische Dörfer ihre Umgebung tyrannisierten. Das muß man hinnehmen, weil hinterm Frechdachs der Bär steht?

  13. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:07 DIE-RICHTERIN.COM
    Wissen die Europäer, was die Anwesenheit der Amerikaner in Deutschland bedeutete? Wissen sie es wenigstens jetzt zu schätzen? Rußland wird, wenn es paßt, zumindest die Energie-Keule einsetzen. Zumindest.

  14. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:07 BäRENFEIND
    Warum bekommt der Mörder (er befahl z.B. Attentate auf in isr. Schulbusse) wie Arafat den Friedensnobelpreis und nicht ein Mann wie dieser Tähiste? War auch das damals eine Konzession an den Bären.

  15. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:11 TOLSTOIS ENKEL
    @AURORIN STEFANIE BOLZEN: Mitverantwortung dafür, dass Moskau das einmal gelungene Exempel auch anderswo statuieren will, trägt in den Augen der Esten, Ukrainer und Polen das „alte Europa“, allen voran Frankreich und Deutschland. Jene aber, die die grausame Sowjetherrschaft des 20. Jahrhunderts ertragen mussten, sie wollen ein neues Europa durchsetzen, das nicht erst auf Moskaus Energiemacht blickt und dann mit den Schultern zuckt.

    DANKE, SIE BRINGEN HIER EINEN SACHVERHALT IN WENIGEN KLAREN WORTEN AUF DEN PUNKT.

  16. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:12 AXEL GMBH
    Die westlichen Massen tun mir leid.
    Nur ein total verblendeter erkennt nicht die offene Manipulation, die in den westlichen Medien offen betrieben wird. Leute, macht eure Augen endlich auf! Wie kommt ihr darau, dass nur eure Sichtweise die einzig richtige und wahre ist?
    Wenn ihr wenigstens für ein paar Minuten euer Gehirn einschaltet, fällt euch vielleicht auf, dass die Berichte der letzten Tage nicht zusammenpassen.
    1. Stets wird einseitig berichtet, d.h. immer von georgischer Seite aus, man zeigt georgische "Flüchtlinge", georgische zerstörte Dörfer etc. Wo bleiben die Berichte über die 34 Tausend ossetischer Flüchtlinge und deren Geschichten und Sichtweise?
    2. Ich verstehe die Logik der westlichen Welt nicht. Wie kommt man dazu, Russland als Agressor zu bezeichnen, wenn der Krieg doch von Georgien angefangen wurde? Seit wann ist derjenige, der einen Schwächeren vor einem Agressor verteidigt, selbst der Agressor??
    3. Überall wurde gestern über den getöteten holländischen Kameramann berichtet, der bei russischen Bombardierungen ums Leben kam. Jedoch niergendwo wurde die zwei ausländischen Korrespondenten erwähnt, die durch georgische Beschüsse getötet und von den Russen geborgen wurden.
    Wo bleibt die Objektivität?
    Ich sehe es so: Russland in diesem Krieg als Agressor an den Pranger zu stellen ist das Gleiche, es für den Krieg von 1812 gegen Napolion der Agressivität zu beschuldigen. Der wurde übrigen auch von den Russen im Nachhinein bis nach Paris getrieben

  17. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:13 ANWIN
    Russland ist wieder da!Endlich!

  18. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:14 MICHEL
    Selten so einen Blödsinn gelesen. Die Russen werden weder die Ukraine, noch Polen, noch die baltischen Staaten überfallen. Und dass viele von der Krim ihr Geld ins Ausland schaffen, dürfte ebenso eine Lüge sein, wie vieles hier. Alles nur Panikmache

  19. Entfernt am 16.08.2008 um 20:00 Uhr:

    16.08.2008, 16:15 NASCHFREUDIGER
    "Die Angst vorm großen Bruder Russland"… so etwas wie ein Bruder war Rußland nur für die Ukraine gewesen, ansonsten nur Eroberer und Erbfeind!

    Je früher, je wirkungsvoller Rußlands Größenwahn, Selbstgerechtigkeit, Spitzeldienste und Soldateska entscheidend eingeschränkt werden, um so besser für alle, nicht zuletzt für die Russen selbst. Und glauben darf man dem Kreml von zu Hause aus gar nichts -egal ob unter sowjetischen oder russischen Regime.
    Dem Georgien-Überfall der Postkommunisten ist der Ground Zero der Islam-Faschisten und – zumindest von der ideologischen Wirkung her – das Afghanistan-Abenteuer der Sowjetunion gleichzusetzen. Nur weniges wird so sein wie vorher. Da helfen keine Verharmlosungen, bzw. Relativierungsversuche der Linkisch-Linken dieser Krummenrepublik oder Kremls Frech-Lügen (im Ergebnis dieser z.B. die Russen immer noch überzeugt sind, daß Katyn ein deutsches Verbrechen war!).
    Auch könnte er leicht zum sprichwörtlichen Funken werden, der den Steppenbrand entfacht oder zum Krimkrieg (1853-56)-Fiasko des Zarenreiches ausarten, denn wirklich gewonnen ist er noch lange nicht -ba, ich wage zu behaupten, daß dieser für Rußland nicht zu gewinnen ist (dumm diesen hier als einen bereits gewonnen „fünf Tage-Krieg“ zu benennen!). Und sollte sich Moskau auch noch mit den Armeniern restlos verderben, dann wird es am Ende eines Nachsetzungskrieges froh sein, wenn es die Ebenen zwischen dem Kaspimeer und Schwarzmeer (Kaukasien) behalten darf.
    Noch unverantwortlicher als den Bock zum Gärtner zu machen war die UNO-Entscheidung Rußland zum Friedens-Beschaffer/Wächter in Süd-Ossetien und Abhasien zu benennen. Es verwandelte diese Regionen zu Riesengefängnissen, deren Ausgang praktisch nur über einen russischen Pass führt (z.B. in Abhasien: georgische Pässe ungültig, abhasische werden mangels Staatlichkeit nicht anerkannt). Allzu deutlich wird dabei der hohe Verkorrumpierungs- und Zerfallsgrad der Vereinigten Nationen sichtbar.
    Apropo: Bei den Truppenrückzugsforderungen sollte man unbedingt daran denken, daß Rußland Georgien de facto bereits seit einigen Jahren okkupiert, da es sich weigert seine stark ausgebauten strategische Militärbasen zu räumen… gut möglich, daß dieses der eigentlicher Zweck des Krieges gegen Georgien und seines legitimen Präsidenten ist -nachdem man vergeblich durch gröbste Intrigen auf seinen Sturz hinarbeitete.

  20. Entfernt am 16.08.2008 um 20:09 Uhr:

    16.08.2008, 19:28 MAX
    http://www.youtube.com/watch?v=H8XI2Chc6uQ auf Englisch

    http://www.youtube.com/watch?v=T9ZzwnsSevQ auf Deutsch

  21. Entfernt am 16.08.2008 um 20:29 Uhr:

    16.08.2008, 20:07 KREUZRITTER
    Autor:
    „Auf der Krim beginnen viele bereits, Geld ins Ausland zu schaffen.“

    Ist ja eine Eigenart der Spekulanten mit Nase, ansonsten leben da Russen und dies war schon lange so.
    Chruschtschow war nie legitimier, russische Eigentum zu verschenken und die Ukraine selbst, anerkennt ja die sowjetischen Grenzen selbst nicht. Eigentlich ein klarer fall.

  22. Entfernt am 16.08.2008 um 20:29 Uhr:

    16.08.2008, 20:09 PRO USA
    PRO USA PRO USA PRO USA PRO USA

  23. Entfernt am 16.08.2008 um 21:01 Uhr:

    16.08.2008, 17:55 MANJA T.
    @SIND ALLES HEUCHLER UND LÜGNER schrieb Dann, Russland hat keine Häfen bombardiert und auch nicht die Stadt Gori. Eine völlige Erfindung und ein Schauermärchen. Die westlichen Medien verbreiten nur anti-russische Propaganda, fälschen Videoaufnahmen, zeigen Bilder der Zerstörung durch die Georgier und behaupten es waren die Russen, sie stellen die Realität völlig falsch dar.

    Schön. Woher wissen Sie das alles. Arbeiten Sie im Kreml?
    Getrost: Ich höre weniger auf Georgische, russische, amerikanische oder ossetische Quellen, sondern mehr auf Nachrichten von Reportern, NGOs, Hilfswerken. Und die sprechen eine deutliche Sprache: Es ist alles schlimmer, als wir denken. Und diese Quellen bestätigen auch, daß Gori schwer bombardiert wurde.

  24. Entfernt am 16.08.2008 um 21:09 Uhr:

    16.08.2008, 20:51 DERIUS
    Sorry, kleine Ergänzung zum Thema. Ein Teil von Tschetschenen ist infolge der beiden Kriege nach Westeuropa ausgewandert. Alles natürlich aus politischen Gründen. Ein Teil davon nach Polen. Nach der Schengen-Erweiterung 2007 waren sie so was von begeistert von der polnischen Gastfreundschaft, dass sie beschlossen haben, die sozialen Kassen in Polen zu entlasten und sind massenweise weiter nach Westeuropa abgehauen. Das wissen Sie mit Sicherheit nicht, dass sie in Norwegen in einem Asylheim Nordbybråten in Våler noch 2005 zum Schreck für die anderen Einwohner und Behörden praktisch das Sharia eingeführt haben: kurze Hosen wurden verboten, alle sollten zum Allah beten und die Tschetschenen sollten als erste bei der Mahlzeitvergabe bedient werden. Im Übrigen wurde das gleiche Asylheim im Juli 2008 von ca. 50 bis 60 Tschetschenen überfallen und die Bewohner (grösstenfalls kurdischer und afrikanischer Abstammung) brutal zusammengeschlagen.

  25. Entfernt am 16.08.2008 um 21:39 Uhr:

    16.08.2008, 21:21 WO BLEIBT DEUTSCHLAND ?
    deutschland hat 2000 jahre traditionen.

    seid den germanen waren wir ein stolzes volk.

    bis hitler vorbei war….

    wo bleibt die macht deutschlands?

  26. Entfernt am 16.08.2008 um 22:00 Uhr:

    16.08.2008, 21:35 MILADA
    Stundenlang lügt Aggressor Saakaschwili, für die unangenehme Wahrheit haben "demokratische freie Medien" nur 30 Sek.
    http://ru.youtube.com/watch?v=7FYmmtJDxpw
    Westliche Reporter suchen in Tbilisi "Spuren von russischen Bomben", hier sind die Spuren von georgischen "demokratischen" Bomben in Südossetien.
    http://www.flickr.com/photos/29507379@N06/

  27. Entfernt am 17.08.2008 um 10:26 Uhr:

    17.08.2008, 00:16 SCHACH !
    (Von Garry Kasparov)

    „Was braucht es noch,“ fragte ich, „damit Europa aufhört, Putin wie einen Demokraten zu behandeln? Müssen erst alle Oppositionsparteien verboten sein? Oder was ist, wenn sie damit beginnen, auf offener Straße auf Leute zu schießen?“ Der Beamte zuckte mit den Schultern und antwortete, dass es auch in solchen Fällen wenig gäbe, was die EU tun könnten. Er fügte hinzu: Sich zu kümmern wird immer die beste Hoffnung für die Menschen in Europa und Russland sein.

    Die Bürger Georgiens würden da vermutlich kaum zustimmen. Russlands Invasion war die direkte Folge einer fast ein Jahrzehnt währenden Zeit der Hilflosigkeit und Selbsttäuschung des Westens. Der zu Beginn seiner Herrschaft im Jahr 2000 in der internationalen Arena zunächst unerfahren und vorsichtig agierende Putin lernte schnell, dass er mit allem durchkam, ohne Konsequenzen durch die EU oder Amerika befürchten zu müssen.

    Russland wurde wieder zu einer KGB-Diktatur, während Herr Putin bei den G8-Gipfeln als gleichberechtigter Partner behandelt wurde. Italiens Silvio Berlusconi und Deutschlands Gerhard Schröder wurden Geschäftspartner des Kreml. Herr Putin erkannte, dass demokratische Legitimation ebenso gekauft und verkauft werden konnte, wie alles andere. Die endgültige Bestätigung war die Akzeptanz Dmitri Medwedews innerhalb der G8 und auf der Weltbühne. Die Führer der freien Welt begrüßten Putins durch eklatant gefälschte Wahlen gesalbte Marionette.

    Am Dienstag sprintete der französische Präsident Nicolas Sarkozy nach Moskau, um ein Waffenstillstandsabkommen zu vermitteln. Ihm wurde erlaubt, seine Show abzuziehen, vielleicht als Belohnung für seine telefonische Gratulation an Herrn Putin nach unseren parlamentarischen Dezember-„Wahlen“. Aber vor nur wenigen Monaten war Herr Sarkozy noch als Bittsteller in Moskau, um für Renault zu werben. Wie viel Glaubwürdigkeit hat er wohl in Putins Augen?

    Tatsächlich versucht Herr Sarkozy einer Krise zu begegnen, an deren Entstehung er selbst mitgewirkt hat. Im April hatte er noch die amerikanische Initiative blockiert, Georgien auf einen schnellen Weg zur NATO-Mitgliedschaft zu bringen. Das war eine von den vielen verpassten Gelegenheiten, die in ihrer Gesamtheit Putin den Eindruck vermittelten, mit allem ungestraft durchzukommen. Auf diese Weise förderten und unterstützten die G7-Nationen die Ambitionen des Kreml.

    Georgien tappte in eine Falle, wenn auch seine unvorsichtigen Aggressionen in Südossetien vom Wunsch Putins überspielt wurden, den starken Mann zu spielen. Russland nutzte die Chance, auf georgischem Gebiet in die Offensive zu gehen und sich dabei gleichzeitig als Held und Opfer zu präsentieren. Herr Putin hat lange Zeit darauf gelauert, den georgischen Präsidenten Mikheil Saakashvili für sein respektloses Verhalten sowohl gegenüber Altmeister Russland, als auch gegenüber Putin persönlich (es gibt ein bekanntes Gerücht, dass der georgische Präsident Putin als „Lilli-Putin“ verspottete).

    Obwohl Herr Saakaschwili wohl kaum als Modelldemokrat durchgeht, so wurde seine Zuneigung zu Europa und dem Westen vom Kreml als schlechtes Beispiel aufgefasst. Die Regierungen der abtrünnigen Gebiete Abchasien und Südossetien sind von oben bis unten mit Bürokraten aus den russischen Geheimdiensten durchsetzt.

    Während des Konflikts war die vom Kreml choreografierte Botschaft in den russischen Medien eine einzige Hysterie. Die Nachrichten stellten Russland als umgeben von Feinden in Nah und Fern dar und die militärische Intervention als wesentlich, um das Leben und die Interessen von Russen zu schützen. Es wird oft von einem ersten Schritt gesprochen, dem weitere Enklaven in der Ukraine folgen werden. Falken wie Russlands nationalistischer Politiker Vladimir Zhirinovsky werden genutzt, um die öffentliche Meinung aufzupeitschen und zu testen. Der Kreml-gestützte ultranationalistische Ideologe Alexander Dugin sprach im Radio davon, dass die russischen Truppen nicht eher stoppen sollten, als bis sie gestoppt werden. Der Schaden aus solcher Rhetorik ist nur sehr langsam zu heilen.

    Der Konflikt droht auch das Verhältnis zu Europa und Amerika für die kommenden Jahre zu vergiften. Kann ein derart kriegerischer Staat als Garant für die europäische Energieversorgung angesehen werden? Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain wurde für seine starke Haltung gegenüber Herrn Putin verspottet, die auch einen Vorschlag zum Rauswurf Russlands aus den G8 enthielt. Werden seine Kritiker nun zugeben, dass der Mann, den sie als antiquierten Kalten Krieger bezeichnet hatten, als Einziger Recht hatte?

    Die gängige Vorstellung vom unverwundbaren Russland dient als Ausrede für Untätigkeit. Präsident Bushs verspätete harte Sprache ist willkommen, aber jetzt müssen Sanktionen in Betracht gezogen werden. Die im Kreml bestimmende Clique hat vitale Interessen im Ausland – z.B. Vermögenswerte – und diese Interessen sind anfällig.

    Das Blut, der in diesem Konflikt Getöteten, klebt an den Händen radikaler Nationalisten, gedankenloser Politiker, opportunistischer Oligarchen und den Führern der Freien Welt, die Gas und Öl einen höheren Wert beimessen, als Prinzipien. Es werden noch mehr Leben verloren gehen bis endlich starke moralische Grenzen gezogen werden, um die Grenzen in den Karten zu verstärken.

    Der frühere Schachweltmeister Garry Kasparov führt die Partei „Das andere Russland“ an und schreibt Beiträge für das “Wall Street Journal”. Der Artikel erschien dort am 15. August unter dem Originaltitel “How the West Fueled Putin’s Sense of Impunity” (”Wie der Westen Putins Eindruck befeuert, sich alles erlauben zu können”).


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